Zeit lässt sich nicht festhalten – und genau darin liegt ihr Reiz. In "Tempus fugit" wollte ich Bewegung, Vergehen und die stille Dringlichkeit dieses Satzes sichtbar machen.
Ich habe mit alten Buchdeckeln, Patina und einer reduzierten Farbwelt gearbeitet. Linien und Schriftzüge bleiben fragmentarisch, als würden sie sich im nächsten Moment weiterziehen oder auflösen.
Die Komposition ist offen, fast atmend. Die Materialien tragen Spuren von Gebrauch und Vergänglichkeit – kleine Hinweise darauf, dass Zeit nicht nur vergeht, sondern sich einprägt.
Mich interessiert, wie sich abstrakte Begriffe in Material übersetzen lassen. "Tempus fugit" ist für mich ein Versuch, die Flüchtigkeit der Zeit in eine visuelle Form zu bringen, ohne sie zu erklären.
Ein Werk über Rhythmus, Wandel und den Augenblick als Übergang.



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