Felix Krull ist eine Figur, die sich selbst erfindet – charmant, leichtfüßig, immer im Spiel mit Identität. Diese Haltung wollte ich in meiner Buchdeckelkunst sichtbar machen. Ich habe mit Fragmenten gearbeitet: alten Buchseiten, dem Buchdeckel und -rücken einer Felix-Krull-Ausgabe von 1958, typografischen Spuren, Linien wie lose Gedankenfäden. Die Collage bleibt bewusst offen und schillernd – so wie Krull selbst. Jede Schicht ist eine kleine Maskierung, ein Rollenwechsel. Die Farbwelt...